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Vor dem Hintergrund der in diversen online Foren und Medien
kolportierten Gerüchte rund um die Frage, warum JoWooD angeblich Gelder
an das Unternehmen gEasy Developement GmbH nicht gezahlt hätte halten
wir hiermit klarstellend fest:
gEasy hat keinerlei Anspruch auf Zahlungen jeglicher Art von JoWooD.
Ende 2006 wurde mit der gEasy Development GmbH ein
Entwicklungsvertrag über die Erweiterung des alten Söldner Spiels
geschlossen. Wichtig ist zu wissen, dass wir das Projekt nur aufgrund
des geringen Budgets ins Auge gefasst haben, da es nicht unserer
Strategie ist, aufgrund des Marktumfeldes vorrangig in Shooter zu
investieren.
Ab Ende Juni hat sich abgezeichnet, dass gEasy Developement GmbH
verschiedene Probleme in der Entwicklung hat (va Netzwerkprobleme,
funktionierender Multiplayer, etc.), sodass weder der
Fertigstellungszeitraum noch das Budget gehalten werden kann. Daraufhin
wurde ein Due Diligence Team entsendet, um den Status des Projekts
einer genauen Prüfung zu unterziehen wie es vor einer weittragenden
Entscheidung Standard ist. Das Ergebnis war eindeutig. gEasy
Developement GmbH ist nach bester Beurteilung und Ergebnis der Due
Diligence des Projektes Söldner 2 nicht in der Lage, weder personell
noch nach technischen Standards, das Projekt innerhalb der vereinbarten
Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien herzustellen.
Um den Projekt jedoch noch eine Chance zu geben, wurde ein
Vertragsaddendum geschlossen, in welchem dem Entwickler mehr Zeit
eingeräumt wurde, JoWooD jedoch bei in Folge nicht 100 prozentiger
Ablieferung irgendeines Milestones ein fristloses Kündigungsrecht
einräumt sowie die die Möglichkeit sämtliche geleisteten Zahlungen
sofort zurückzuverlangen. Schon der nach Abschluss des Addendums
gelieferte Milestone wurde wiederum von den verantwortlichen Producern
nicht zu 100 Prozent abgenommen, was gEasy auch schriftlich im
Producingreport mitgeteilt wurde.
Aus diesem Grunde wurde in richtiger wirtschaftlicher Entscheidung
das Projekt von JoWooD abgebrochen und dies gEasy auch mitgeteilt. Dass
gEasy nunmehr in falscher und schädigender Absicht einer
vertragsgemäßen Kündigung JoWooDs durch eine eigene, ungerechtfertigte
Kündigung zuvorzukommen ist juristisch unseres Erachtens nach nicht
haltbar. Überdies entspricht die versuchte, konstruierte Darstellung
der Geschehnisse durch gEasy nicht im Geringsten den Tatsachen.
JoWooD hat sich einem klaren wirtschaftlichen und rationalen Kurs
verpflichtet, der es für beteiligte Lieferanten im Entwicklungsbereich
unabdingbar macht, sich an klare Vorgaben zu halten, so wie es in der
Zusammenarbeit mit jedem Unternehmen, das seinen Aktionären
verpflichtet ist, Standard und selbstverständlich ist.
Fehler, wie Sie in der Vergangenheit gemacht worden sind,
tolerieren wir nicht mehr und sind nicht Gegenstand unserer
Unternehmenspolitik. Dies ist auch Vorgabe an unsere beteiligten
Entwicklungspartner und ist für unsere derzeitigen Kooperationspartner
im Entwicklungsbereich auch eine Selbstverständlichkeit.
Nur durch diese konsequente und richtige Unternehmenspolitik konnte
JoWooD einen beachtlichen Turnaround schaffen und die
Unternehmensperformance auf jährlicher Basis massiv verbessern. Im
Sinne der Aktionäre, deren Vermögenswerte wir zu managen haben, werden
wir von diesem klaren und geradlinigen Kurs in keiner Weise abweichen,
völlig gleich wer welche Gerüchte über welche Medien versucht über
JoWooD zu verbreiten.
Wir sind eine am Prime Market gelistete Aktiengesellschaft in
Österreich und unterliegen dadurch extrem strengen Prüf- und
Veröffentlichungspflichten die für sich sprechen. Wer Informationen
über die Gesellschaft will, braucht nur die öffentlichen Geschäfts-
sowie Quartalsberichte zu lesen die mehr als eine klare Sprache
sprechen und nichts auf halbseidene Gerüchte aus mehr als fragwürdigen
Quellen zu geben.
Auszüge aus der Due Diligence können unter folgendem Link eingesehen werden:
http://corporate.jowood.com/images/stories/publications/due%20diligence%20s%F6ldner%20-%20excerpts.pdf
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